Die Neue Siedlergemeinschaft Pelzwasen–Zebert engagiert sich für den Erhalt des Landschaftsbilds und der Naherholungslandschaft des Areals Maiäcker und spricht sich gegen die Ausweisung dieser Gebiete im Flächennutzungsplan aus.

Alle Gemeinderäte wurden im Februar 2019 von der AG Flächennutzungsplan angeschrieben, damit die Ergebnisse der Arbeitsgruppe publik werden. Die versendeten Briefe können durch Anklicken nachfolgender Links gelesen, bzw. herunter geladen werden. 

AuszugFlNutzungplan

Bereits im Sommer 2018 war die AG aktiv

Markus Maier Wunderlich erklärte in der Schwäbischen Zeitung unser Anliegen: Artikel und Viedeo in der Schwäbischen Zeitung

Folgende Argumente vertreten in unserem Positionspapier Flächennutzungsplan.pdf:

1. Landschafts- und Naturschutz:

Ein Großteil der Fläche liegt in einem schutzbedürftigen Bereich für Naturschutz und Landschaftspflege (u. a. Überlagerung mit einem regionalen Grünzug).

2. Beeinträchtigung des Klimas:

Das Gebiet greift in einen klimatischen Ausgleichsraum ein. Die Flächen sind zum Beispiel von hoher Bedeutung für die Frischluftproduktion der Stadt Aalen.

3. Zerstörung einer Naherholungslandschaft und des Landschaftsbildes:

Viele Aalener Bürgerinnen und Bürger nutzen die Straße nach Himmlingen tagtäglich, auch mit Kindern, als Spazier- und Radweg. Dies gilt auch für die Schättere, an welche eine Bebauung bedenklich nahe heranrücken würde, und die auf dem Gebiet liegenden Feldwege. Die Siedlungsgrenze wird in exponierter Lage weiter in die freie Landschaft verschoben. Eine Erschließung der Maiäcker wird in den bestehenden Siedlungsgebieten zu einer erheblichen Verkehrsmehrbelastung bzw. zum Verlust weiterer, bislang unbebauter und schützenswerter Flächen führen.

4. Überforderung der bestehenden Siedlungsgebiete und von deren Bewohnern:

Durch bereits umgesetzte (Droste-Hülshoff-Weg und Windmühlenstraße), konkret geplante (Areal der Martinskirche mit bis zu 45 Wohneinheiten) sowie anstehende Bauvorhaben (Gärtner-Schmid-Gelände) wächst die Siedlung bereits kräftig und trägt ihren Anteil an der Bereitstellung neuen Wohnraums in besonderem Maße. Eine weitere Vergrößerung um insgesamt 14,5 Hektar (entspricht der Größe von 22 Fußballfeldern!!!) würde zu einer Verdoppelung der bisherigen Siedlungsfläche im Bereich Pelzwasen – Zebert führen, die bestehende Infrastruktur überfordern und die Identität des Quartiers nachteilig verändern.

Daher muss Schluss sein mit Bebauung in freier Landschaft und mit der Versiegelung weiterer Flächen in unserem Quartier. Einer gezielten Innenentwicklung gemäß den Leitlinien der Landesregierung und auch der Stadt Aalen ist der Vorzug zu geben. Auch durch den Generationenwechsel innerhalb der Siedlung entsteht Wohnraum, vor allem für Familien.

Wir fordern daher die Mitglieder des gemeinsamen Ausschusses sowie die Verantwortlichen der Verwaltungsgemeinschaft Aalen – Essingen - Hüttlingen auf, auf die Ausweisung der Gebiete Maiäcker 1-3 als Wohnbaufläche im Flächennutzungsplan zu verzichten.

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